Andalusien

Diesen Reisewunsch erfüllten wir uns im Oktober 2016: Malaga, Granada, Cordoba, Sevilla.
Eine Reise mit so vielen Sehenswürdigkeiten. Für mich herausragend: Die einzige „Moschee-Kathedrale“ der Welt: Die Mezquita in Cordoba.

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Von Torremolinos fahren wir mit dem Linienbus nach Malaga. Haltestelle an der Plaza de la Marina. Wir gehen zuerst zur Markthalle, die ist recht nahe. Dann hinüber zur Kathedrale, kreuz und quer. Zum Mittagessen zurück zur Markthalle.

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Nachmittags zurück in Torremolinos gehen wir die 100 m über die Promenade zum Meer. Das Wasser ist recht kalt. Wir können trotzdem ein paar Minuten schwimmen.

Nun beginnt unsere Busrundreise. Doch vorerst auf dem Weg nach Ronda machen wir noch einen kurzen Abstecher nach Marbella zum Yachthafen. Wir sehen einige schöne Yachten, aber für die „Reichen und Schönen“ sind wir erheblich zu früh dran.

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Die Berge hinauf fahren wir an einigen für Fremde abgeschlossenen Bereichen des „Jetset“ vorüber. Aber auch entlang einem endlosen  „Jammertal“ von sehr vielen, teils riesigen Bauruinen, die hier nach dem Immobiliencrash verkommen.

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Ronda liegt über 700 m hoch, hat ein mildes Klima und wurde wegen seiner malerischen Gässchen und der 160 m tiefen Schlucht in die UNESCO-Welterbe-Liste aufgenommen. Der Stierkampf ist hier nicht wegzudenken, steht in Ronda doch die älteste Arena. Und der berühmteste Meister aller Toreros, Pedro Romero, stammt aus dieser Stadt.

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Jetzt wollen wir endlich nach Granada. Wir durchfahren riesige Olivenplantagen. Man glaubt, Anadulisien besteht nur aus Olivenplantagen.

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Wir übernachten aber vorher in Antequera, ein wunderschönes Städtchen, das bei kaum jemandem auf dem Programm steht. Aber auch hier gibt es eine Stierkampf-Arena. Und sehr viele Kirchen, die „meisten in einer Stadt pro Einwohner“.

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Die Alhambra in Granada ist ein Höhepunkt dieser Reise. Die arabische Altstadt Albaicin, die Kathedrale – wir sehen alles, was zu einer Touristenfahrt gehört. Nach der Alhambra gehen wir hinauf nach Albaicin. Mittagspause in einem kleinen Restaurant mit fantastischen Blick auf die Alhambra.

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Abends fährt man uns hinauf ins Albaicin zu einer Flamenco-Show. Die ist wirklich sehenswert. Vorher haben wir noch einen Blick von einer Terrasse hinüber zur Alhambra.

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In Cordoba schauen wir uns zuerst die Madinat Al-Zahra an.Ein Kalif hatte da seine Stadt errichtet. Die Restaurierung wird aus Geldmangel jetzt eingestellt. Am nächsten Morgen erwartet uns der Paukenschlag der Reise: Die Mezquita, jetzt genannt: Moschee-Kathedrale.

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In diese Moschee wurde ein Kirche eingebaut in der Gottesdienste stattfinden. Die Moschee und der Mhirab sind jedoch erhalten. Nur dürfen darin keine Moslems mehr beten.

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Wir fahren nach Sevilla. Von hier segelte Kolumbus in die Neue Welt. Sevilla wurde so reich wie keine andere Stadt Spaniens. Zuerst besichtigen wir die Plaza de Espana.

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Die Kathedrale von Sevilla kann prunkvoller nicht sein. Und das erschlägt einen beinahe.

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Man kann über viele Rampen auf den Turm hinaufsteigen und sieht über die Stadt. Hier auf die Arena. Die soll die Schönste Spaniens sein. Gleich nach oder vor Ronda.

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Da kam mir die Idee,  meine Favoriten christlicher und islamischer Bauwerke  hier zu zeigen. Dazu gehört natürlich die Mesquita in Cordoba.

Wir haben auf der Fahrt zur Atlantik-Küste etwas Regen, auch in Cadiz, aber da waren wir ja schon im Frühjahr bei Sonnenschein. Einen letzten Stop haben wir in Gibraltar. In wenigen Schritten gelangen wir von Spanien nach England.

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Wir haben während diesen 9 Tagen so viel gesehen. Alles gut. Mit Bus und Reiseleitung und wir haben uns um nichts kümmern müssen. Und hatten trotzdem überall genügend freie Zeit, um selbst etwas anzuschauen oder auch nur eine „Restaurant-Pause“ einzulegen.