Bretagne, Normandie

Mit dem TGV von Strasbourg nach Rennes. Point de Perhir, Locronan, Guimillau, Sizun, Saint Malo, St. Michel, Rouen. Der Start mit TGV  nach Rennes war sehr rasant. Die Landschaft sehr gleichmäßig mit viel Landwirtschaft. Ideal für einen so schnellen Zug. Unsere erste Übernachtung in Quimper:

Eine sehr angenehme kleine Stadt mit vielen Geschäften, netten Lokalen. Wie man es sich vorstellt.

Unser erstes Ziel am nächsten Tag: Brest. Dazu las ich: „Wenn man Brest besuchen will, braucht man schon einen triftigen Grund.“ Das ist wirklich so. Niemand will da hin. Die Straßen sind leer. Wahrscheinlich standen wir am nächsten Tag in der Lokalzeitung: Große Touristengruppe in Brest.

Hunderte von Menhiren gibt es in Carnac zu sehen. Und überall in der Bretagne viele Ähnlichkeiten mit Südengland. In der Landschaft, den Häusern und den Kathedralen.

Zum ersten großen Aussichtspunkt fahren wir noch Camaret und dem Point de Perhir:

Im malerischen Ort Locronan fühlt man sich zurückversetzt ins 16. Jhrd. Das Städtchen lebte früher vom Segeltuchhandel. Ein irischer Mönch Orn begann hier im 5. Jhrd. zu missionieren.

 

Nun erwartete uns ein „Kathedralentag“. Jede „kleine“ Stadt wollte die schönste und größte Kathedrale besitzen. Zuerst kamen wir nach Sizum:

Nicht weit von Sizum besichtigen wir die Kirche in Giumilliau:


Perros-Guirec ist ein hübscher Badeort. Jetzt noch etwas ruhig. In der französischen Urlaubssaison (wie so viele Orte hier am Meer) total gefüllt mit Touristen.

Nach dem wir in Treguier eine weitere Kathedrale besichtigt hatten, war Saint Malo unser letztes Ziel an diesem Tag. Wohl die schönste Hafenstadt der Nordbretagne. Wir übernachteten direkt am Meer.

Unweit vom Stadttor findet man das Hotel Chateaubriand.  Das sieht zwar teuer aus. Aber ein Abendessen auf der Dachterrasse im 6. Stock ist einmalig in dieser Stadt.

Ein absolutes Highlight trotz der vielen Besucher: Mont St. Michel. Es ist kaum zu fassen, wie kompakt und riesig dieses Benediktiner-Kloster errichtet wurde. 157 m hoch und ab dem Jahr 1000 gebaut.

In Rouen übernachteten wir ein letztes mal. besuchten von dort aus Honfleur und Eretat.


Honfleur hatten wir schon einmal besucht während einer Kreuzfahrt. Aber auch hier blieb uns wenig Freizeit wie während der ganzen Reise. Das hätten nicht nur wir uns gewünscht. Aber insgesamt haben wir viel Interessantes gesehen. Die Landungsstellen der Alliierten sind ein gewaltiger Anziehungspunkt für Schaulustige. Uns blieb das zum Glück erspart. Wie sagte der Reiseleiter einmal: „Dies ist keine Kaffeefahrt sondern  eine Studienfahrt.“ Das traf es genau.