Hawaii

Hawai’i. Man sprichts Hawai-i. Hawai’i! In den Jahren 1998 und 2004 reiste ich auf diese Inseln. Gleich vorneweg: Vieles hier ist wirklich ein Traum. Und einiges geht so tief, wenn man sich an der Natur begeistern kann.

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Unser Flugzeug landet in Honolulu. Und es gibt keine Blumenkränze aus Orchideen, die einem von hübschen Mädels um den Hals gehängt werden. Der erste Eindruck sind keine Palmen und Sandstrände, sondern nur mehrspurige Highways und Hochhäuser, zum Schluß riesige Hotelkästen in Waikiki. Aber da gibt es schon Palmen. Und viele Menschen aus Fernost, Amerikaner und eine nicht unbedeutende Zahl Deutscher.nd so war’s denn auch für mich.

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Kauai, der größte Paukenschlag gleich zu Beginn. Das erste Highlight ist der Napali-Küstenweg, der Kalalau-Trail! Wir gehen bis zur schwarzen Bucht, 2 Stunden hin und das gleiche Stück zurück. Der Weg ist feucht bis sehr schlammig, der Sand rot und so sieht danach alles aus. Manche Leute gehen da wirklich mit weißen Turnschuhen und ebensolchen Socken. Die sehen dann auch anders aus. Aber was für ein Weg! Was für Aussichten! Man wandert teilweise recht hoch über dem Meer und hat brachiale Ausblicke auf die Steilküste und den Pazifik. Wenn man das bewegte Meer sieht, fragt man sich bald, wer auf die Idee kam, dieses Meer „stiller Ozean“ zu nennen. Nach der Rückkehr baden wir im Hanea State Park, einem wundervollen, kleinen Küstenabschnitt. Natürlich sind hier noch viel mehr Touristen, die Napali Coast ist weltbekannt.

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Wir können am nächsten Tag um 12 Uhr mit dem Helicopter fliegen! Vorher wird ein tolles Video vorgeführt. Der Flug dauert 45 Minuten und kostet 136 $. Der Helicopterflug ist das Absolute! Das Wetter ist einzig, die Sonne beleuchtet die Insel. Ab und zu schweben wir an ein paar Wolken vorüber – oder die an uns? Ein paar Regenbogen sind in die Landschaft gemalt. Es ist unfaßbar schön und schüttelt die Seele gewaltig.

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Zum Campingplatz in Polihale führt das letzte Stück über eine Piste. Und dieser Campground liegt wirklich bald am Ende der Welt. Es hat Sanddünen, kräftige Wellen und eine leichte Brise. Der Campground ist ein Traum. Wieder so ein Superlativ! Was für ein Tag! Ich kann nur immer wieder sagen: Was für ein Tag!!!!! Ich packe Matte und Schlafsack und lege mich an den Strand in respektvoller Entfernung vom Meer auf eine kleine Düne.

Wir wollen zum Waimea-Canyon, dem „Grand Canyon des Pazifik“. Mit dem Auto fahren wir hoch auf 1300 m zum Kokee State Park. Die Wanderung dauert 4 Stunden, mit wundervollen, dramatischen Aussichten in den Canyon. Es ist unfaßbar, was auf dieser kleinen Insel alles zu sehen ist. An ein paar Aussichtspunkten halten wir während der Rückfahrt kurz an. In diesen Canyon flogen wir gestern mit dem Hubschrauber. Die Mitte der Insel zählt zu den regenreichsten Gebieten der Erde.

Am Abend sitzen Isabel, Manfred und ich noch lange auf der Düne bei Cabernet Sauvignon und Steinlager. Der Mond beleuchtet die Wellen, das Auf und Ab der Strömungen. Die Wellen glitzern silbrig. Die Strömungen sind gewaltig und deutlich zu beobachten. Da möchten wir nicht schwimmen, auch nicht am Tag.

Inzwischen sind wir schon ein wenig verstaubt, aber was macht das schon. Wir fahren nach Lihue zum Airport. Unser nächstes Ziel ist Maui. Wir landen auf Kahului Airport. Unser Campground Hosmer Grove liegt 2100 m hoch vor Wind geschützt in einem Pinienwald. Nachdem wir unsere Zelt aufgestellt haben, beginnt es bald zu regnen. Am Campground befindet sich jedoch eine kleine Hütte mit zwei Tischen und Bänken, so dass wir einigermaßen im Trockenen unser Abendessen bereiten können. Es ist recht kühl und regnet kräftig.

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Gegen 5 Uhr kriechen wir aus den Zelten, denn wir wollen zum Sonnenaufgang am Kraterrand des Haleakala sein. Jedoch haben wir wegen den vielen Wolken und dem heftigen Sturm die Sonne nicht gesehen. Der Nebel bläst über den Kraterrand und es ist bitter kalt. Wir fragen die Ranger nach den Wetterverhältnissen im Krater. Sie meinen, das Wetter bliebe wohl so die ganze Zeit. Aber sobald wir ein Stück in den Krater hinabgestiegen sind, reißen die Nebel auf und bald kommt sogar die Sonne. Ein wunderschöner Wandertag beginnt. Die Kraterwanderung durch die größte Caldera der Welt dauert knappe 6 Stunden. Wir sehen eine seltene Pflanze, die nur hier wächst: die Silverswords. Auf der Cabin Holua (2155 m hoch) rasten wir. Über uns ist schon lange blauer Himmel, die Wolken stauen sich am Kraterrand. Dann sehen wir auf die Felswand, durch die gleichmäßig hinauf in Serpentinen der Weg führt. Die Steigung ist mäßig, damit auch die Ranger mit ihren Pferden in die Caldera gelangen können, um den Krater zu inspizieren.
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Von der Straße fahren wir per Anhalter zurück. Zwei Damen mit einem alten amerikanischen Japaner auf dem Rücksitz nehmen Stefan und mich mit hinauf, wo die Chevis stehen. Der Alte sagt gleich zu mir, dass ich im Krieg auf ihn und er auf mich geschossen habe. Ich meine, dass ich erst 1948 geboren bin, aber das zählt wenig. Die beiden Damen sind sehr nett und lustig.

Nach dieser Tour fahren wir noch 3 Stunden nach Hana. Die wilde Straße ist teilweise unbefestigt, aber bald wird sie wieder besser. Die Straße windet sich bis Hana und führt schließlich wieder in grüne Wälder. In Hana gibt es einen kleinen Supermarkt, der alles hat, was wir benötigen. Wir zelten am Meer in Waianapanapa. Die Zelte lassen sich bei diesem Sturm nur unter erschwerten Bedingungen aufstellen. Die Zeltplanen werden mit Steinen beschwert. So halten sie dem Sturm stand. Das Meer ist wild.

Ein sehr reizvoller Weg führt uns von Oheo Gulch eine Stunde hinauf durch Regenwald und vielen Bambuswäldern entlang den Seven Pools. Endpunkt sind die Waimoku-Falls. Zurück am Parkplatz sind eine ganze Menge Leute. Die Inselrundfahrt gehört zu den Attraktionen von Maui. Lothar setzt uns eineinhalb Stunden Fußmarsch vor unserem Campground ab. Wir wandern an einem der wildesten Küstenabschnitte entlang, ständig über schwarze Lava, mit immer besseren Aussichten. Die Vegetation hat sich schon gut vorangeschafft und das ist auch wie ein Wunder, was hier so bald wieder alles wächst.

Abends gehen wir in Hana essen. Das Restaurant ist ab nachmittags geschlossen, hat aber auch eine Fastfood-Abteilung, die bis 19 Uhr geöffnet ist. Es gibt alles in Kunststoff, unseren Wein bringen wir mit. Es darf nur keiner sehen. So ist das in Amerika: man trinkt dezent. Der Hamburger schmeckt wirklich hervorragend. Spät abends sitze ich dann noch an der schwarzen Lavaküste, unten rauschen die Brecher. Das Mondlicht strahlt und die Wellen glänzen silbern. Ich weiß nicht, wie lange ich saß. Ich fand immer noch ein Budweiser und saß sehr lange.


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Wir müssen zeitig aufstehen. Wir fliegen nach Big Island. Schon vor der Landung sehen wir, was uns erwartet: eine durch Vulkane und Lava geprägte Insel. Wir landen auf Kona International Airport. Wir fahren nach Kona, kaufen im Supermarkt ein und fahren zum Punalu’u Beach Park. Dort ist es noch sonnig und angenehm.

Die Straße führt nun stetig bergauf in den Hawaii Volcano National Park. Es wird neblig und beginnt bald zu regnen. Dauerregen stellt sich ein. Es schüttet gewaltig. In Hilo, sagt man, hat es an 270 Tagen im Jahr Regen. Wir gehen zum Visitor Center und Volcano House Hotel, in dem wir auch zu Abend essen. Der Abend wird etwas länger im Volcano House. Es gibt dort ein Kaminfeuer, das seit hundert Jahren ständig Tag und Nacht am Brennen gehalten wird.

Die Nacht über haben wir Dauerregen. Es bilden sich schon kleine Seen vor den Cabins. Im Visitor Center erkundigen wir uns nach den Verhältnissen am Mauna Loa. Es ist bis weit hinauf Nebel und Windgeschwindigkeit bis 100 km. Zwei weitere Tage sei der Wetterbericht eher schlecht. Wir können zwar gehen, sagt der Ranger, aber wir müssen Zelte mitnehmen, falls wir die Red Hill Hut verfehlen und biwakieren müssen. Da war mir gleich klar, dass die Besteigung dieses Lava-Schutt-Hügels wohl keinen Sinn mehr macht. Alle haben dem auch bald zugestimmt. Wir wollen wieder in die Wärme. Hier oben hat es nur 14 Grad.

Wir frühstücken im Volcano House, dem einzigen angenehmen Hort in dieser Wasserwüste. Wir wollen nach Kona in die Wärme und Lothar schlägt den Campground im Spencer Park vor für die nächsten drei Nächte. Auf halbem Weg nach Kona besuchen wir Pu’uhonua o Honaunau, die Stadt der Rettung (Asyl). Hierher kamen Verbrecher und geflohene Krieger. Hier gewährte man Asyl. Man konnte diesen Ort jedoch nur vom Meer her erreichen. Falls einem das gelang, mußte man sich hier einer Läuterung unterziehen.


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Der Campground Spencer Beach Park liegt an einem Küstenabschnitt, an dem man sehr gut schwimmen kann. Nur nachts kommen die Winde… Und die sind von äußerster Heftigkeit. Ich denke mir, ich solle nochmals am Meer liegen, so zum Abschluß. Das geht auch ganz gut bis der Sturm von dem Berg zum Meer bläst. Der ganze Sand fliegt mir um die Ohren. Ich möchte dann wieder ins Zelt. Wegen einer kleinen Unachtsamkeit bläst mir eine wilde Windböe Matte und Schlafsack weg. Zuerst den Strand entlang. Ich bin nicht schnell genug und die Sachen landen im Meer. Ich hechte hinterher und kann gerade noch den Schlafsack und das Kopfkissen packen. Die Matte ist zu leicht und weht zu den Fidschis. Dann wirft mich eine weitere Böe nochmals in voller Montur ins Meer. Ich sehe aus wie eine Katze, watschelnaß kniee ich schließlich am Sandstrand vor Erschöpfung. Ein klein wenig hat mich schon die Panik im Meer gepackt. Eine Sandale habe ich dann auch noch verloren. Die ist auch schwimmfähig und ebenfalls auf dem Weg zu den Fidschis. Ich schlafe dann auf der Rücksitzbank im Auto. Unsere Schwaben glauben an einen Einbrecher und erkennen mich erst, kurz bevor sie mich erschlagen wollen.

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Auf unserem Reiseprogramm steht das Waipio-Valley und die Bay. Vom Parkplatz gehen wir dort hinab und haben wieder besondere Ausblicke. Uns zieht es immer an die Küste, die anderen gehen ins Hinterland. Das Tal war früher stark besiedelt. Aber eine große Meereswelle hat das Tal vor einiger Zeit zerstört. Seitdem sind nicht mehr viele Menschen zurück gekommen.

Ein leichter Regen am Morgen befeuchtet unsere Zelte. Wir fahren zurück nach Kona. Vorher kommt der absolute Hammer: Das Hilton-Hotel. Wir haben zwei Stunden Zeit. Und das sollte man sich antun. Fernost in Hawaii. Die Buddhas stehen überall und es gibt eine lange Wandelhalle mit fernöstlichen Kunstgegenständen. Ein Teehaus als Bar. Man kann mit einem schweizer Zug durch die Hotellandschaft fahren, ebenso mit einem kleinen Schiff. Die Gäste schwimmen künstliche Känale entlang. Im Meer kann man nur in einer kleinen Naturbucht baden. Draußen am Meer schwimmt niemand. Es geht auch nicht.

Kona ist einzigartig, startet hier in der Bucht doch der Ironman. Ich stehe zumindest am Startplatz. Wir fühlen uns ja schon heimisch. Es funktioniert alles, das Hotel, der Supermarkt usw. So ist das eben in Amerika. Jedes Land hat andere gute Eigenarten.


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Nach Honolulu fliegen wir tags darauf. Einen letzten Spaziergang unternehmen wir in Waikiki. Mir gelingt es nun schon vortrefflich, dezent ein verbotenes Bier zu trinken und die untergehende Sonne anzuschauen. Abends fliegen wir über Los Angeles, Detroit und Amsterdam zurück nach Frankfurt, ein wahrer Flugmarathon. Vom Aufstehen auf Big Island bis zur Landung in Frankfurt bin ich 35 Stunden unterwegs.
 
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Honolulu erreichen wir auch erst wieder am späten Abend. Neben dem Hotel hat noch ein ABC-Store bis 24 Uhr geöffnet, in dem wir noch einige Kleinigkeiten besorgen können. Am nächsten Morgen schauen wir recht früh schon von unserem Balkon im 16. Stock auf das Meer und Diamond Head. Unseren Frühstücksgutschein lassen wir verfallen. In Starbucks gibt es alles in Plastik. Wir gehen zu Duke’s Canoe Club. Dort gibt es noch das gleiche Buffett wie vor 6 Jahren. Danach haben wir Zeit zum Schwimmen in Waikiki und für die Stadt und die Geschäfte anzuschauen.

Für eine Inselrundfahrt nehmen wir uns dann doch einen Leihwagen. Einen Tag später fliegen wir nach Maui, mieten ein Fahrzeug und ab geht’s über Paia, Hookipa Beach nach „heavenly Hana“. Und da beginnt die Ruhe. Auf den Zimmern gibt es kein Fernsehen, kein Telefon und ein Handy funktioniert auch nicht. So werden unsere jungen Leute wohl künftig die Welt aufteilen: In Orte mit und ohne Handyempfang. Für uns ist es eine Oase der Ruhe nach den betriebsamen Tagen in Honolulu.


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Heavenly Hana – himmlisches Hana – wird dieser Landstrich genannt. So ist das auch. Hamoa-Beach ist ein wundervoller Strand. Die Wellen sind gerade so hoch, dass wir uns noch zu schwimmen getrauen.

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Waiapanapa State Park hat einen Campingplatz, auf dem ich vor 6 Jahren mit der Reisegruppe übernachtete. Die Lavaküste ist brachial. Wir gehen den gleichen Pfad an der Küste entlang, den ich vor 6 Jahren gelaufen war.

Für die Reise in diesem Jahr dachte ich hauptsächlich an zwei Orte, die wir besuchen könnten: Hana und auf Kauai den Norden um Hanalei. Vor 6 Jahren hatten wir nicht so viel Zeit an diesen Orten und ich hielt sie für die schönsten auf diesen Inseln. Genauso empfinden wir es auch. Auf Kauai bleiben wir 6 Tage in der gleichen Ferienwohnung. Wir sind es leid, immer wieder umzuziehen. So ist es denn auch am besten, wir haben wunderschöne Tage in Hana und Kauai.


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Nach drei Tagen fahren wir weiter Richtung Osten. Mit Mietwagen darf man da nicht fahren. Es gibt immer einmal wieder kurze, unbefestigte Strassenabschnitte, aber das schadet dem Fahrzeug keineswegs. Diese ca. 12 km sind mit jedem Auto gut zu befahren.

Wir finden eine Ferienwohnung in einem 6-stöckigen Block zwischen Kihei und Weilea. Wir wollen zum Sonnenaufgang auf den Kraterrand des Haleakala fahren. Um 2:30 Uhr sind wir aufgestanden. Knappe 2 Stunden sind es hinauf bis zum Visitors-Center. Die Sonne geht gegen 5:40 Uhr auf.

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Nach dem Frühstück in unserer Wohnung gehen wir schwimmen an der Big Beach. Ein toller Sandstrand mit gar nicht so vielen Menschen, wie die vielen Hotels – in Weilea nur die oberste Sternenklasse – vermuten lassen. In Weilea verschlägt es uns in ein „Einkaufszentrum“ mit Läden der absoluten Spitzenklasse wie in Rom, Paris und Mailand (wir haben nur die in Rom gesehen).

Mit einer kurzen Zwischenlandung in Honolulu fliegen wir nach Kauai. Die restlichen Tage verbringen wir im Norden Kauais im Hanalei Colony Resort.


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Kee Beach ist gefahrlos zum Schwimmen, es gibt auch nur Sandstrand, man kann gut ins Wasser gehen. Entsprechend voll ist es, wenn man nicht bis 9 Uhr am Morgen da ist. Daneben gibt es noch genügend Strände bis Hanalei. Und an dem Strand neben unserem Resort sind wir oft allein oder wir sehen nur noch zwei, vier andere Touristen. Von Kee Beach gehen wir den Kalalau-Trail früh am Morgen. Es hat einen Tag zuvor geregnet und entsprechend feucht, rutschig und schlammig ist der Pfad gelegentlich.

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Wir fliegen mit dem Heli rund um die Insel. Es ist unfassbar schön, wenn der Heli an den Wänden mit den Wasserfällen ganz nahe vorbeifliegt, die Ausblicke über den Canyon oder auf die Napali Coast. Da entlang fahren wir einen Tag später mit einem kleinen Katamaran. Es ist wirklich ein Traum. Auf dem Foto unten sieht man den Endpunkt des Kalalau-Trails. Später zeigt uns der Bootsführer den Ort, wo King Kong damals dem Meer entstieg. Es ist einfach toll.

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An der Napali Coast sind eine Menge Motorboote unterwegs, aber auch einige See-Kajaks. Endpunkt unserer Fahrt ist Nualohokai State Park. Wir haben Zeit zu schnorcheln. Nach vier Stunden sind wir wieder zurück in Hanalei.

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Im mondänen Princeville Hotel besuchen wir ein Lu’Au. In der Empfangshalle des Hotels meint man, in einem ägyptischen Säulensaal zu stehen. Ein sehr gute Band spielt Hawaiianische Musik, vieles von Israel. Es gibt Bufett und Getränke inclusive und eine Stunde Tänze der Südsee und ein wenig Artistik mit Stangen und Feuer. Man kann sich das wirklich ansehen.

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Unser Flugzeug startet erst abends um 22 Uhr. So bleibt uns genügend Zeit, den Weimea-Canyon hinaufzufahren, alle Aussichtspunkte anzuschauen. Am obersten Punkt stehen wir leider im Nebel. Für eine besseren Blick muss man früher hier oben sein. Wir fahren hinunter nach Hanapepe zur Mittagsrast ans Meer. Letzter Höhepunkt ist der National Tropical Botanical Garden nahe Lawai. Auch hier wurden Teile von Jurassic Park gedreht.

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Am Hafen, nicht weit vom Flughafen entfernt, finden wir eine nettes Lokal mit Terrasse an der Kalapaki Beach. Da kann man essen und ein letztes Bier trinken. Es ist gegen 18 Uhr. Unsere Tage klingen gemütlich aus. Wir fliegen nach San Francisco und haben dort noch einen Zwischenstop.

Vor 6 Jahren war ich hier auf den Inseln mit einer Reisegruppe von 15 Personen. Das war auch noch angenehm bis auf ein paar Teilnehmer. Aber nun erlebten wir – besonders Hana und Hanalei – nur zu zweit. Wir konnten ganz individuell dahin gehen, wo wir meinten, da sei der richtige Ort für uns. Das war ganz toll. Damit hat sich ein „Südseetraum“ erfüllt.