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Im August 2020 starteten wir in Lindau zu unserem weiten Weg zum Königssee. Der gelang uns auch zum größten Teil. In Bernau entschlossen wir uns bei sehr schlechten Wettervorhersagen zum Wochende zurückzufahren. Entlang der Bahnlinie radelten wir nach Prien am Chiemsee. Immerhin auch ein See zum Abschluss.

Uns fehlten noch 94 km bis zum Königssee. Die Bahnlinie Berchtesgaden nach Freilassing war gesperrt. Es fuhren nur Busse und wir hätten bei strömendem Regen 2 Std. bis Freilassing mit dem Rad fahren müssen. Das wollten wir dann doch nicht.

Die Radwege sind gelegentlich recht anspruchsvoll. Besonders auch bergab. Mit Gepäck sollte man das auch bedenken. Und auch wenn man schmale Reifen hat. Bei gutem Wetter ist das ausreichend, wenn man geübt ist.



Bodensee-Königssee-Radweg



Alpspitze - Zugspitze

Montags ist Start in Lindau am Hafen um 8:15 Uhr. Gleich am ersten Tag geht es viele Höhenmeter hinauf. Dank unserer e-Räder geht das mit weniger Anstrengung. Unser Rad: Bosch Performance CX, 500er Akku. Das reicht knapp. Man muss sparsam fahren. Einmal blieben mir vielleicht gerade noch 5 km übrig. Wir waren gegen Ende der Sommerferien unterwegs. Jetzt besonders in Corona-Zeiten war ganz Südbayern fast komplett ausgebucht. An diesem Tag versuchten wir erst gegen 14 Uhr telefonisch eine Unterkunft zu finden. Diese Suche verlegten wir später auf 10-11 Uhr. Schließlich fanden wir ein Hotel garni in Immenstadt am Marktplatz: Goldener Adler. Dazu gehörte das Bistro an der Ecke. Empfehlenswert. Dort kamen wir um 16:30 Uhr an nach 77 km.


Großer Alpsee


Hopfensee

2. Etappe: Über Nesselwang und Füssen nach Bad Kohlgrub. 95 km. Von 8:45 bis 18:30 Uhr. Dabei ließen wir Sonthofen aus. Fahren am Ortsende von Immenstadt über die Autobahn nach Rauhenzell. Später kommt man bei Rettenberg wieder auf den offiziellen Radweg. Nun führt der Radweg über die Wieskirche. Uns war das zu weit und so nahmen wir den alten Königsweg. Da muss man ein Flussbett überqueren. Der war jetzt ohne Wasser. Aber der ganze Weg sehr holprig.


Wenn möglich übernachten Sie nicht in Bad Kohlgrub. Es gibt kaum Lokale. 2020 noch nicht einmal einen kleinen Supermarkt zum Einkaufen. Da empfahl man uns tags darauf nach Grafenaschau zu fahren (6 km). Da gibt es einen Dorfladen.


3. Etappe: Wir hatten das Fahrradbuch von Bikeline dabei. Neue Ausgabe 2019. Bis Bad Tölz sind die Fahrradwege meist OK. Erst danach wird es wieder sehr holprig bis Marienstein. In Gmund am Tegernsee finden wir gleich beim ersten Anruf (am frühen Vormittag) eine Unterkunft: Hotel Gasthof Am Gasteig. Sehr empfehlenswert. Fahrzeit (immer incl. Pausen) 8:30 bis 17:00, 85 km.


4. Etappe: Jetzt begannen erhebliche Schwierigkeiten, eine Unterkunft zu finden. Es gab einen platten Reifen und so blieb uns genügend Zeit zu telefonieren. Da wir nicht über 100 km fahren wollten, blieben uns nur die Schritte zurück für eine Unterkunft. Wir fanden in Neubeuren das Hotel Hofwirt. Auch das ist wirklich sehr empfehlenswert. Neubeuren ein wunderschöner Ort. 8:30 bis 16:00. Leider nur 60 km.


Den Wetterbericht hatten wir ja stets im Blick. Für das Wochende am Alpenrand starker Dauerregen.

5. Etappe: Über Aschau nach Bernau. Zum Bahnhof und rechts neben der Bahnlinie nach Prien am Chiemsse, 40 km.


Aschau

Sicher wären wir heute bis Berchtesgaden gekommen. Ohne Regen. Aber die Schwierigkeiten kämen danach. Zur Zeit ging keine Bahnverbindung von Berchtesgaden nach Freilassing. Das bedeutete dann: Über zwei Stunden mit dem Rad im Regen. So nahmen wir den Zug von Prien. 1 Std. nach München. Zwei Stunden nach Ulm.

So das nicht so ganz glückliche Ende unserer Radtour. Aber während den vorherigen Tagen: Eine wunderschöne Radtour durch prächtige Landschaft mit herrlichem Panorama zu den Bayrischen Voralpen.



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