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Mitte Mai 2009 fliegen wir für zwei Wochen nach Mykonos und von dort mit Fährschiffen weiter nach Paros und Naxos. Zum Schluß nach Santorin. Jeweils für drei, vier Tage auf einer Insel.
Wir haben eine sehr angenehme Vorsaison gewählt. Noch nicht zu warm, das Wasser zum schwimmen manchmal etwas kühl, aber trotzdem waren wir auf jeder Insel im Wasser. Und: Die Strände oft menschenleer oder kaum besucht.
Paros und Naxos sind sehr grüne und gebirgige Inseln. Hier legen keine Kreuzfahrtschiffe an, es gibt keine Flughäfen für Touristenjets. Auf diesen beiden Inseln fühlten wir uns schon eher in Griechenland angekommen. Es blüht überraschend viel. Auch in Santorin, da gibt es sehr viel Weinbau. Dagegen ist Mykonos im Mai schon sehr trocken, es gibt kaum Wasser auf der Insel.
Wir haben uns überall auf den Inseln ein Auto gemietet, um auch etwas abseits der Busrouten uns die Inseln anschauen zu können. Außer auf Santorin sind die Busverbindungen in der Vorsaison noch etwas spärlich.
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Griechenland - Kykladen Mykonos, Paros, Naxos, Santorin
Mykonos, Hafen
In Mykonos legen Kreuzfahrtschiffe an. Selbst jetzt können wir drei Schiffe am Tag sehen. Dementsprechend geht es in dem Städtchen zu. Alle Geschäfte und Lokale haben sich auf diesen Ansturm eingestellt. Die meisten Geschäfte sind Schmuckläden. Man trifft viele "gleichgeschlechtliche" Paare und viele Paradiesvögel. Man ist einfach "In". Man kann hier die ganze Nacht hindurch feiern und wem das nicht reicht, der geht um vier Uhr morgens an die Super Paradise Beach.
Paros, Naoussa, Hafen
Auf Paros fühlen wir uns da schon wohler. Man kann nur mit dem Fährschiff anreisen. Auf dem kleinen Flugplatz können bisher keine Touristenjets landen. Die Insel ist gebirgig und grün und überall blüht es. Eine Fahrt führt uns nach Lefkes. Nachdem wir das Städtchen angeschaut haben, wandern wir gemütlich durch eine wundervoll bunt blühende Landschaft hinauf zum Kloster Kaparos. Wie die meisten kleinen Klöster ist auch dieses verlassen und abgeschlossen.
Lefkes
Die Golden Beach ist nicht weit entfernt. Der feine Sandstrand lädt uns kurz zum Schwimmen ein. Unsere Badesachen haben wir immer im Auto dabei. Umziehen kann man sich leicht überall, es ist kaum jemand da.
Golden Beach - Aliki
Aliki liegt fast an der Südspitze der Insel. Von dort fahren wir nach Pouda. Von da legen die Fährschiffe alle 30 min. ab zur kleinen Nachbarinsel Antiparos,
Antiparos
Ein normales Linienfährschiff bringt uns in 45 Minuten zu unserer dritten Insel: Naxos. Unser Hotel liegt am Rande der Altstadt. Zu dem flachen Strand vor dem Hotel sind es 100 m. Wir haben es uns während dieser Reise bequem gemacht und alles vorgebucht inclusive Frühstück. Aber sonst bleibt uns genügend Freiraum, um den Urlaub so zu gestalten wie wir es gerne wollen.
Naxos, Chora
Altstadt von Chora
Es ist nicht einfach, markierte Wanderwege zu finden. Auf Naxos ist das erst am Anfang. So suchen wir uns manchmal selbst einen Weg. Wir stellen das Auto bei Flerio ab. Da gibt es einen Parkplatz, da die Touristenbusse die zurückgelassene Steinfigur besichtigen. Die sehen wir auch an, wandern dann jedoch hinüber nach Melanes, durch den Talgrund etwas unübersichtlich auf die andere Talseite, wo ein richtiger Wanderweg von Mill zurück nach Flerio führt.
Melanes
Nach Flerio - Kouros von Flerio
Am Nordostende von Naxos fahren wir durch eine bizarre Gebirgslandschaft hinunter zum Hafenstädtchen Apollonas. Da gibt es ein Wanderweg von Koronida hinab nach Apollonas und mit dem Bus gegen 15 Uhr zurück. Man kann im Lokal unten sich auch ein Taxi rufen lassen.
Apollonas
Apiranthos ist ein weiteres sehr schönes Städtchen im Inselinneren mit engen Gässchen und einer kleinen Dorfpromenade.
Apiranthos
Chora
In Chora legt unser Fährschiff ab. Wir verlassen Naxos. Das Fährschiff bringt uns in zwei Stunden nach Santorin und wir fahren in den spektakulären Krater hinein.
Santorini
Thira
Thira
Von Thira aus führt ein grandioser Wanderweg immer am Kraterrand entlang durch die Dörfer Firostefani und Imerovigli über ein paar Hügel hinab nach Oia. Gemütlich benötigen wir für die 12 km viereinhalb Stunden mit vielen Fotopausen und einer Bierpause an dem kleinen Kiosk zwischendurch.
Blick zur Spitze des Kraterrandes nach Oia
In Oia kann man einige Stunden verbringen bis man alles gesehen und bis zur kleinen Festung an der Landspitze gelaufen ist. Wenige gehen hinunter zum Hafen aber viele bleiben bis zum Sonnenuntergang.

Oia
Uns bleiben nur zwei Tage für diese sagenhafte Insel. Trotzdem finden wir noch Zeit an dem Lavastrand zu schwimmen und am letzten Nachmittag es ein wenig ausklingen zu lassen. Nach einem wirklich tollen Urlaub auf diesen vier Inseln, von denen jede ihre eigenen Besonderheiten hat. Einen letzten Blick über Santorin haben wir noch einmal vom Flugzeug aus.
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