Ligurien, Cote d’Azur

Unser Hotel für die Woche in Diano Marina. Jetzt war es noch sehr beschaulich. Nicht alle Liegestühle am Strand waren aufgestellt. Kaum Touristen da. Das Meer zu kalt. Ein angenehmer Badeort bis zur Saison.

Erstes Ziel unserer Busausflüge (3 Tage, 2 Tage frei): San Remo und im Hinterland Dolceacqua. In San Remo selbst, noch auf der italienischen Seite, spürt man erst den Beginn der noblen Orte der Cote d’Azur.

Dolceacqua

An unserem ersten freien Tag bemühten wir die Linienbusse. Zuerst in das von Diano Marina schon zu sehende Cervo.

Von der Aussichtsplatform des Museums oberhalb der Barockkirche von Cervo hat man einen schönen Blick auf die Sträne von Diano Marina.

Eine andere Buslinie bringt uns nach Alassio, ein – jetzt noch nicht so – lebendiges Seebad.

Nach diesem Tag auf der angenehmen italienischen Seite der Riviera gings ins pralle Leben: Nizza, Cannes und Monaco. So auch die Steigerung ins Reichtum.

In Cannes gibt es ein Kasino (wie in allen Städten an der Küste) und DIE Filmfestspiele. Für die hat man gerade aufgebaut.

Aber jetzt: Monaco. Für ein paar Millionen kauft man sich da eine kleine Wohnung, um Steuer zu sparen. Dazu stellt man Leute ein, die den Anschein erwecken lassen, dass die Wohnungen „bewohnt“ sind.

In Monaco wurden gerade die Tribühnen für das Formel-1 Spektakel aufgebaut. Neben den teuersten Geschäften stehen vor dem Casino auch die teuersten Autos herum.

Die Eingangshalle zum Casino kann man besichtigen. Aber alles Andere – Geschäfte usw. – sprengt den Rahmen eines normalen Kreditkartenbesitzers.

Der letzte Tag war zu unserer freien Verfügung. Da mieteten wir uns ein Auto und wagten uns ins ligurische Hinterland. Über Imperia fuhren wir nach Taggia und von dort in die Berge über Badalucco zum Bergdorf Triora.

Wir spazieren durch das Dorf Triora und blieben auch dort für eine Mittagspause.

Wir wollten über den Passo della Teglia ins Nachbartal und dort zurück nach Imperia. Aber womöglich durch die kurz zurückliegenden Schneefälle und einen Erdrutsch war die Straße gesperrt. Wir versuchten es trotzdem ein Stück. Aber da uns lange kein Auto entgegenkam, fuhren wir den bekannten Weg zurück.

Ein wunderschöner Ausflug in besonders schöner, ruhiger Landschaft. Ohne Ferrari und viele millionenteure Wohnungen. Ligurien ist eine Reise wert. In der Vorsaison auf jeden Fall.