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Seit etlichen Jahren verbringen wir eine Woche in Schenna oberhalb von Meran. Das erste Jahr für Wanderungen. Seitdem wir ein e-Bike haben auch für Fahrradtouren. Das "e" braucht man schon die steile Auffahrt vom Parseier-Tal nach Schenna (ca. 300 Hm). Und dann besonders: Das letzte teilweise sehr steile Stück zu unserem geliebten Hotel Grünwalderhof (ca. 150 Hm).

Unsere gebuchte Woche in Schenna im Mai 2020 wurde abgesagt wegen den Corona-Infektionen. Aber nach und nach entspannte sich die Lage und so unternahmen wir Ende Juli - endlich nach vielen Einschränkungen - eine erneute Anreise mit Auto und Rädern.

Eine sehr angenehme Woche. Bei hohen Temperaturen und Gewittern am Abend. Und tagsüber Sonne pur.



Meran - Schenna



Der Ausblick von unserem Hotel über Meran und hinauf zum Rechenpass. Weiter rechts neben dem Foto schaut man ein wenig in das Parseier-Tal.

Alle Radtouren funktionieren auch direkt von Meran aus. Und man erspart sich die 450 Hm hinauf zu unserem Hotel. Aber ohne Mühe gibt es keine Belohnung.


Schenna, Auffahrt mit dem Rad - Parseier Tal

Radtour 1: Parseier-Tal
Zur Tourist-Info in Schenna. Rechts vorbei und hinunter. Zuerst etwa 200 m bis zu einem Abzweig. Nach links gibt es einen asphaltierten Weg. Der beansprucht aber wirklich sehr stark die Bremsen. Wir ziehen es vor den Riffanerweg geradeaus zu fahren. Der ist später etwas ruppig. Mit etwas Vorsicht geht das gut. Schließlich fahren wir vor einer Brücke nach rechts zum "Apfelhotel" und reservieren einen Tisch für die Mittagspause. Dieses "Apfelhotel" umgeben von Apfelplantagen ist auch einer unserer Lieblingsplätze.

Danach fahren wir weiter die Passer hinauf über St. Martin bis St. Leonhard. Dort oben an einem etwas größeren Platz befindet sich halbrechts ein nettes Cafe/Bar.

Wie man sieht, verschmähten wir es nicht, ab und zu einmal einzukehren.

Flott geht es nun hinab. Wir haben gar nicht bemerkt, wie ständig es bergauf ging. Dank "e".

Später ist ausreichend Zeit Meran anzuschauen. Natürlich auch die Geschäfte. Bevor uns der endgültige Aufstieg fordert. Aber auch das wird uns in den folgenden Tagen besser gelingen.


Radtour 2: Nach Bozen
Damit uns mehr Zeit in Bozen bleibt, fahren wir mit Auto und Rad nach Burgstall zum Bahnhof und parken dort. Nun sind es etwa 20 km einfach nach Bozen und zurück plus. Wenn es in Bozen zu lang wird, kann man auch den Zug zurück nach Burgstall nehmen. Aber bis Sie zum Bahnhof kommen, ein Ticket gezogen haben, sind Sie auch (mit "e") flott zurück in Burgstall. Und ersparen sich freundliche Hinweise des Bahnpersonals, was Sie falsch gemacht haben.

Wir fahren über die Brücke hinüber nach Lana und suchen die Weinstraße. Aber es gibt keinen Wein. Es ist eher eine Apfelstraße. Aber irgendwie findet man hinunter an die Etsch und nach Bozen. Da fährt man wohl am Besten zum Bahnhof und biegt dann ab in die Altstadt. Vorher geht das auch, aber man muss es erst finden. Im Zentrum ist alles gut. Etwas Südtirol. Mehr Italien.

Und da auch wieder ein Tipp: Die FranziskanerStuben findet man bei der Franziskanerkirche in der Franziskanergasse. Absolut einfach.



Rechensee bei Graun - Kloster Marienberg

Radtour 3: Vom Rechenpass nach Meran

Jetzt wird es spannend. Vom Rechensee 80 km nach Meran und danach noch die 450 Hm zu unserem Hotel. Jedoch geht es bis Meran 1200 Hm abwärts. Das merkt man nicht immer.

Ein Bikeshuttle bringt einem von Schenna (ab 9 Uhr Feuerwehrhalle), Meran (ab 9:20 Uhr, Thermenparkplatz) oder Algund zum Rechensee nach Graun. Von Mai bis Oktober jeden Mittwoch. Ggf. Freitags. Für 20 Euro pro Person und Rad. Anmelden können Sie sich im Tourismusbüro. Die Farradroute ist nicht zu verfehlen. Mittagspause evtl. in Glurns oder auch in Laas. Da fährt man ein Stück in den Ort hinein.



Je nach Verkehr kann man gegen 11:15 Uhr in Graun losfahren. Etwa von km 10 bis km 20 nach Glurns geht es fest nur bergab, teilsweise recht steil. In dem sehr schönen Städtchen Glurns sollte man sich etwas Zeit nehmen.


Es gibt ab und zu Gelegenheit einzukehren und eine Pause einzulegen. Bei schönem Wetter eine wunderschöne Radtour, vielleicht die Schönste im Meraner Tal.


Radtour 3: Schenna - Meran - Dorftirol

Schon zweimal haben wir Dorftirol nicht erreicht, wir waren immer auf schlechten Wegen in den Apfelplantagen stecken geblieben. Auch auf Empfehlung des Tourismusbüros. Wir sahen jedoch in Meran an Schild mit dem Hinweise: Tirolo. Dazu fahren wir die Passer hinab nach Meran bis zu einer Brücke, dort hinüber und da sieht man nach rechts "Tirolo" und da kommt man gut, wenn auch größtenteils auf der Autostraße in den Ort.


Ein Stück vor der Burg, bevor es ins Tunnel geht, gibt es ein kleines Stück abwärts nach links ein ganz hervorragendes Gasthaus.

Man darf auf dem Fahrweg für Autos nicht mit dem Fahrrad fahren. Wenn man Pech hat, kann man von einer "einheimischen Dame" ordentlich beschimpft (und behupt) werden. Aber sonst alles gut. Unten am Gasthaus stehen Fahrradständer.


Radtour 4: Sigmundskron - Kaltern - Tramin

Wir fahren mit Auto und Rad zum Bahnhof Sigmundskron und parken dort. Wir wollen die für Fahrradfahrer ausgebaute alte Bahntrasse nach Kaltern fahren. Das findet man viel leichter, als ich das vorher dachte. Wir fahren zur Straße, nach rechts über die Brücke und direkt links auf den Fahrradweg. Ein gutes Stück weiter kommt man zu einer großen Brücke, die nach links über die Etsch führt. Wir nehmen aber direkt rechts davon die kleine Brücke. Dort steht eine Hinweisschild "Eppan". Und schon befindet man sich auf der ehemaligen Bahntrasse. Man durchfährt zwei Tunnels mit Beleuchtung. Alles perfekt. Den Weg nach Kaltern kann man nicht verfehlen.

Zum Kalterer See hinab durch die Weinberge geht es hinab ganz wunderschön. Nach Tramin hinauf mussten wir durch eine Baustelle etwas suchen. Tramin selbst steht sehr im Schatten von Kaltern. Sehen Sie selbst. Dann beginnt die Rückfahrt. Wir suchten den "Höhenweg" über Söll und Altenburg. Ob wir richtig waren, wissen wir nicht. Ein Stück ist so steil. Da kommt jeder nur mit "e" hinauf. Eine etwas verspätete Mittagspause haben wir in Kaltern. Von dort muss man aufpassen, den Einstieg in die Bahntrasse zurück zu finden,

Eine andere Möglichkeit: Hinab nach Auer und mit dem Zug zurück nach Bozen, den Rest mit dem Rad. Oder nach Auer hinab und mit dem Rad entlang der Etsch zurück. Da kommt man genau in Sigmundskron heraus.



Am letzten Tag: Apfelhotel

Wir fahren nach einem etwas späteren Frühstück den gewohnten Weg hinter der Touristinformation hinab ins Parseier-Tal. Reservieren einen Tisch für 13 Uhr. Wir haben noch Zeit und fahren noch etwas das Tal hinauf. Dieser Ausklang im Apfelhotel ist uns sehr viel wert. Auch wenn wir nochmals die 450 Hm hinauf zu unserem Hotel müssen. Aber auch das: alles gut. Eine ganz hervorragende Woche.



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