Norwegen mit Hurtigruten

Ende Mai 2014 flogen wir nach Oslo und wurden überrascht vom Hochsommer (fast 25°C). Mit der Bergenbahn erreichen wir in 7 Stunden Bergen. Und auch dort: Sommer pur. Alle Biergärten waren voll mit Einheimischen und auch Touristen natürlich.
Bergen vom Aussichtspunkt Floien:

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Um 16 Uhr holt uns der Bus ab zum Hurtigruten-Schiff. Um 20 Uhr startet die Nordkapp zu unserer 10-tätigen Reise:

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8:45 Uhr sind wir in Alesund. Da haben wir 40 min. Zeit für einen Spaziergang. Am Abend legen wir noch einmal an für 40 min.

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Dann fahren wir hinein bis ans Ende des Geiranger-Fjords. Den erreichen wir etwa gegen 13:15 Uhr. Daneben stehen Schiffe wie MS Deutschland und auch ein riesiges Costa-Schiff. Einige Gäste fahren mit dem Bus über den Trollstiegen nach Molde und steigen dort wieder zu. Wir ziehen es vor, die gleiche Route zurückzufahren. Es gibt wieder kaum eine Wolke am Himmel. 15-20 ° je nach Sonne. Im Schatten im Wind etwas kühler auf Dauer. Dies ist der erste Tag wo das Schiff nach der Wintersaison in den Geiranger fährt.

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Gegen 9 Uhr gehen wir in Trondheim an Land und laufen etwa 30 min. gemütlich am Clarion-Hotel vorbei, überqueren den Bahnhof und hinüber zur „Trondheim-Halbinsel“. Über die Bakkebru nach Bryggen dort entlang über die alte Brücke zum Dom. Der ist gewaltig und sehr schön innen.

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38 Jahre sind seit meinem ersten Besuch in Norwegen vergangen. Überrascht hat mich, dass es überall Lokale und in den Städten Biergärten gibt, wo besonders auch die Einheimischen neben Bier auch Wein trinken. Das war damals undenkbar. Nur in teuren Restaurants gab es Alkohol.

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Aufstehen ist heute um 6:30 Uhr. Den Polarkreis mit der von der Sonne angestrahlten Weltkugel überqueren wir 7:10 Uhr.

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Von 15 Uhr bis 21 Uhr fahren wir durch das „offene“ Meer nach Svolvaer, Lofoten.

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Die Berge ringsum sind dramatisch. Wir fahren in den Raftsundet, biegen ab in den spektakulären Trollford. Ins Bett kommt man gegen 1 Uhr. Da beginnt die Sonne schon wieder nach oben zu wandern und es wird heller.

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Tromsö erreichen wir gegen 14:30. Wir gehen von Bord, finden gleich die Bushaltestelle 28. Der Bus steht schon und bringt uns in wenigen Minuten zur Eismeer-Kathedrale.

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Wir erreichen Honningsvag gegen 11:30 Uhr und ein Bus bringt uns in 40 min. zum Nordkap. Am Nordkap ist noch schönes Wetter aber viel Wind. Die Nebel kann man schon kommen sehen. Wir sind vor den Nebeln rundum gelaufen. In dem Touristenzentrum kann man im Cinema einen wirklich guten Film über die Jahreszeiten am Nordkap sehen.

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Als wir aus dem Kino ins Freie treten, sind die Nebel schon da.
Die junge Reiseleiterin im Bus erklärt uns das Leben hier oben sehr angenehm. Im Winter ist die Dunkelheit nicht so schlimm, aber die manchmal lange anhaltenden Stürme, während denen man nichts vor die Tür kann.

In der Sonne verlassen wir den Hafen. Jedoch auch im Meer holt uns bald der Nebel ein.
Kirkenes, den Endpunkt unserer nordgehenden Reise, erreichen wir gegen 9 Uhr. Über Nacht hat es wohl etwas geregnet. 15 Minuten gehen wir vom Schiff in das Stadtzentrum. Es gibt sehr viele und gute Geschäfte. Es gibt alles zu kaufen, was man sich denken kann. Dazu Restaurants, Hotels, Pubs, Discos. Russland ist nicht weit und man sieht viele russ. Autos. Man kauft hier ein.

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Jetzt kommt allmählich die Sonne. Es wird wärmer. Die Sicht wieder so klar, wie wir es „gewohnt“ sind. Wir buchen die Stunde Rundfahrt mit dem Bus in Hammerfest. Das ist es auch wert. Wir steigen aus oben am Aussichtspunkt. Dort spielen Musikkapellen. Heute am Feiertag ist Blasmusiktag mit mehreren Gruppen verteilt im Dorf.

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Später haben wir noch einen Stop an der Meridiansäule. Durch die Gasproduktion erlebt Hammerfest einen Aufschwung. Vieles ist im Umbruch.

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Je näher wir Tromsö kommen, je schlechter wird das Wetter wieder. Über Nacht regnet es. Morgens überall Nebel. In Stokmarkness gibt es das Hurtigruten-Museum. Das besuchen wir und es zeigt sehr viel über die Hurtigruten, auch ein frühes Schiff kann man dort anschauen.

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Wir fahren erneut in den Raftsund. Draußen ist es sehr windig. Auf dem Land fehlt der Wind, um die Wolken wegzublasen. Das Wetter wird wieder schlechter, als wir von Svolvaer mit dem Bus nach Stamsund fahren.

Am letzten Tag auf See überqueren wir erneut den Polarkreis. Das Wetter wird zusehens besser. Schließlich ist keine Wolke mehr am Himmel. Die Farben strahlen wie seit einigen Tagen nicht mehr.

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Um 18:30 Uhr ist Captains-Dinner. Später sitzen wir noch mit unseren Tischnachbarn zusammen. Die Sonne geht vor 24 Uhr unter, aber doch nicht so bald wieder auf. Wir sind bereits zu weit südlich.

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Um 6:30 Uhr legen wir in Trondheim an. Um 8 Uhr müssen wir die Kabinen verlassen und nehmen zu viert ein Taxi zum Flughafen.

Unsere phantastische Reise entlang der norwegischen Küste ist zu Ende. Eine Reise mit meist einmalig gutem Wetter und einzigartigen Ausblicken.