Ostsee

Warnemünde – Tallinn – St. Petersburg – Helsinki – Stockholm – Danzig – Kopenhagen

Unsere zweite Kreuzfahrt führte uns in die Ostsee. 10 Tage ab Mitte Mai 2013. Insgesamt 1945 Seemeilen. Morgens kühl, nachmittags oft warm, nur einen halben Tag Regen in St. Petersburg.


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Nach einem Tag auf See legten wir in Tallinn an. Vom Hafen kann man gut in die Stadt zu Fuß gehen. Die ehemalige Hansestadt ist 1000 Jahre alt, die Altstadt Weltkulturerbe.


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Wir gehen die Pikk-Straße entlang zum Rathausplatz, zur Nicolai-Kirche und hinauf zur Oberstadt, gehen in die Kathedrale und an der Domkirche und zwei schönen Aussichtspunkten gelangen wir wieder zur Unterstadt und sind nach einem Bier und vier Stunden zurück auf dem Schiff.


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Etwa um 8 Uhr legen wir in St. Petersburg an. Die Uhr wird bis hierher insgesamt 2 Stunden vorgestellt. Das Wetter geht noch, es ist trübe. Wir haben einen Ganztagesausflug bis 19 Uhr gebucht: Stadtrundfahrt und Peterhof. Während der Stadtrundfahrt dürfen wir ein paar mal aussteigen zum fotografieren.


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Erlöserkirche

Während der Fahrt zum Peterhof beginnt es ordentlich zu regen. Im Regen stellen wir uns in die nicht allzu lange Warteschlange. Dann Jacken und Schirme abgeben. Das dauert und die Zeit fehlt uns zum Schluß, um ein wenig trotz Regen in den Garten zu gehen. Man darf in den Innenräumen nicht fotographieren. Der erste Raum, den man sieht, ist der Tanzsaal. Da beginnt die Pracht der Zaren. Und wenn man bedenkt, waren die Arbeiter früher ja alles Leibeigene bis auf die Obersten. Im Regen ist alles nicht so schön. Wir fahren zurück zum Hafen durch die Stadt mit Freitagabendverkehr.


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Heute am Samstag ist es viel ruhiger in der Stadt. Wir fahren wieder gegen 9:30 Uhr weg. Auch der Zoll geht heute schneller, wir sind ja schon registriert. Laufen vom Bus später ein kurzes Stück zum Boot und fahren durch die kleinen Kanäle. Da kommt nach einiger Zeit die Sonne heraus. Wir sehen die Stadt aus einem anderen Blickwinkel. Der ist sehr schön.


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Wir steigen unterhalb der Isaac-Kathedrale aus. Wir hatten ja keine Ahnung, was uns erwartet: Der Innenraum ist atemberaubend. So viel Prunk. Die Kathedrale wurde 1858 fertig. Der Petersdom in Rom ist gewaltiger, aber die Isaac-Kathedrale kommt diesem sehr nahe. Ein schöner, sonniger Ausflug. Gegen 13 Uhr sind wir zurück auf dem Schiff.


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Helsinki erwartet uns mit strahlendem Sonnenschein. Der Frühling ist hier schon fortgeschrittener als in St. Petersburg. Wir gehen zum kleinen Hafen und den Markt mit Ständen für Obst/Gemüse, Souvenirs für Touristen und Ständen mit Getränken und Kleinigkeiten zum Essen. Das sieht sehr gut aus. Und ist nicht nur für Kreuzfahrttouristen. Nun gehen wir zum Senatsplatz mit dem Dom, der ist innen sehr schlicht, beinahe kühl gehalten ist. Nur der Altar bringt etwas Farbe. Weiter am Bahnhof vorbei zur Felsenkirche. Es ist Sonntag, die Menschen haben Zeit. Wir sitzen später im Esplanadenpark in einem Straßencafe. Die Sonne wärmt alle. So soll es sein.


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Vor der Einfahrt in die Schären von Stockholm muss unser Schiff drei Stunden warten. Es ist so starker Nebel, dass nicht einmal die Lotsen herausfahren können. Doch dann kommt die Sonne, wir fahren bei strahlendem Wetter vier Stunden durch diese einmalige Schärenlandschaft. Ein ganz besonderes Erlebnis. Manchmal fährt das Schiff so nahe an den Inseln vorüber, dass man glaubt, die Bäume anfassen zu können.


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Das Schiff wartet im Nebel – Einfahrt in die Schären
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Wir fahren mit dem Sightseeing-Bus in die Stadt. Wir steigen schließlich nahe der Einkaufsstraße Drottningsgatan aus und gehen diese hinunter bis zum schwedischen Parlament. Ein klein wenig hin und her, schließlich hinauf zum Kunsträdgarten. Suchen dort ein Lokal mit Toilette. Gibt es nicht, nur am linken Rand ein nicht so tolles Cafe. Das hat für eine 5 Kronenmünze eine Toilette für den ganzen Platz. Wir sind vorgewarnt.


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Danach spazieren wir durch Gamla Stan, eine sehr schöne Straße bis zu einem kleinen Lokal. Der Wein ist teuer, die Toilette frei. Später eine öffentlliche Toilette for 5 KR. Da muss man immer Münzen haben. Danach hinüber nach Söderalm. Eine Straße mit vielen Geschäften: Götgatan. In Sofo haben wir nicht so richtig das gefunden, wie es im Reiseführer beschrieben war. Letztendlich nach einem weiteren Besuch in einem Lokal mit einem Bier für zwei + Toilette, kamen wir doch wieder mit runden Füßen am Schiff an.


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Am Abend bildete sich erneut Nebel, der aber nicht so heftig wird, um unser Auslaufen am nächsten Morgen um 6 Uhr zu verhindern. Ständig viel Nebel auf der Ostsee. Darum ertönt auch immer wieder das Nebelhorn des Schiffes.

Wir erreichen Danzig, ein Höhepunkt unserer Kreuzfahrt. Wir fahren eine gute Stunde mit dem Bus und vielen Erklärungen nach Danzig. Eineinhalb Stunden Führung, zwei Stunden Freizeit bis 13:30 Uhr. Eineinhalb Stunden zurück zum Schiff, das um 17 Uhr ablegt.


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So langsam nähert sich unsere 10-tägige Reise dem Ende: Kopenhagen ist die letzte Stadt, die wir besuchen. Danach legt unser Schiff zur letzten Fahrt über Nacht nach Warnemünde ab. Für uns, da sind wir einig, eine tolle Reise in viele sehr unterschiedliche Städte, die man so konzentriert wirklich nur während einer Kreuzfahrt kennenlernen kann.


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