Prag

Nach über 40 Jahren kam ich zurück nach Prag… Damals 1975… Zu dritt mit dem Privat-Pkw. Jetzt komfortabel mit einem eleganten Bistro-Bus mit allen Annehmlichkeiten.

Die weltberühmte Karlsbrücke. Ein Anziehungspunkt für alle Touristen aus allen Ländern, besonders aus Fernost.

Damals, die Fotos haben etwas an Farbe verloren, aber die Karlsbrücke einsam mit nur wenigen Menschen. Damals  zur Osterzeit war es entsprechend kalt.

Wir wohnten 1975 in einem einfachen Hotel. Da waren die Frühstücksräume noch getrennt für Ost- und Westdeutsche. Für einen Aufpreis erhielten wir im Westdeutschenzimmer ein besseres Frühstück. Wir suchten stets ein Bierlokal. Damals gab es noch nicht so viele Schilder davor. Wir folgten ganz einfach Leuten, die eine Milchkanne in der Hand hielten. Die gingen damit Bier holen. Und in der Karlova-Straße, jetzt die absolute Touristen-Ader, saßen wir ein paar mal in einem urigen Lokal, in dem es nur Schwarzbier gab.

Hinauf zum Hradschin fährt unser Bus. Wir laufen bis zum St. Veiths Dom. Dahinter gelangt man in das „Goldene Gäßchen“. Da braucht man wirklich nicht hin. Es heißt wohl so, da es wirklich „Gold“ bringt. 10 Euro pro Person Eintritt. Nach 17 Uhr kostet das nichts mehr.

Wir spazieren wieder hinab in die Stadt. Dann haben wir frei und können uns umsehen.

Am Altstädter Rathaus kann man die Astronomische Uhr anschauen. Zu jeder vollen Stunde erscheinen darüber die 12 Apostel. Der Platz ist dazu immer voll. Aber man kann die vorüberziehende Apostel kaum erkennen, so klein sind sie.

Gegen Abend wird es in der Karlova Straße und auf der Karlsbrücke immer voller bis zu einem sehr dichten Gedränge. Alle Lokale sind vollständig besetzt.

Wir finden an den letzten beiden Abenden ein gemütliches und sehr gutes „italienisches Restaurant“ nicht weit von unserem Hotel entfernt. Da ließen wir die Tage ausklingen.

Zurück von Prag waren wir eine Woche zu Hause. Dann begann unsere Reise in die Toskana.