Toskana

Vom Hotel in Pietrasanta aus schauten wir uns bei schönem Herbstwetter diesen herrlichen Landstrich an: Gimignano, Volterra, Siena, Florenz, Lucca und Pisa. Und Cinque Terre.

Wir waren die letzten Saisongäste im Hotel und so menschenleer war auch der Strand.

Unsere Busreise führte uns überall hin, was Touristen sehen sollen. Und manchmal waren die Blicke wirklich so, wie auf den Toskana-Kalendern (zumindest fast so).

Nach 2 1/2 Stunden Fahrt erreichten wir von der Küste Gimignano, die mittelalterlich Stadt mit den Wohntürmen.

 

Nach einer angenehmen Mittagspause mit Weinprobe erreichen wir Volterra mit weitaus weniger Touristen.

Und am nächsten Tag Siena.

Auf diesem Platz findet jährlich zweimal im Sommer ein Pferderennen mit Reitern aus den Stadtteilen statt. Diese Stadtteile haben alle ihre eigenen Wappen. In dem Stadtteil des Siegers wird dann wochenlang gefeiert.


Die ganze Altstadt  sowie der  Dom von Siena zeugen von dem damaligen Reichtum. Und auch die Reiseführer in den Städten Lucca und Pisa werden uns immer wieder auf die Rivalität dieser Städte früher und bis heute stets hinweisen.

Wir fuhren nach Florenz, das wir 2013 schon einmal während einer Schiffsreise besuchten.

Die Ponte Vecchio, ein Touristenmagnet:

Die Kirche San Croce in der Michelangelo und Leonardo da Vinci begraben liegen. 2017 löste sich ein Stein und verletzte einen Touristen tödlich. Danach wurde der Innenraum für Besucher gesperrt.

Chiesa e Museo di Orsanmichele

Die unscheinbare Kirche findet man in einer Seitenstraße. Sie wurde früher als Getreidespeicher in den oberen Stockwerken benutzt.

Ein Tagesausflug – unser vorletzter Tag – führte uns zu den Cinque Terre. Von La Spezia aus nahmen wir den Zug. Zwischenstation war Manarola. Monterosso Endstation. Und mit dem Boot zurück nach La Spezia.

Unser letzter Tag vor der Abreise: Lucca und Pisa. In Lucca halten sich die Touristenströme in Grenzen. Anders in 5Terre oder extrem in Pisa. Da gab es sehr viele Touristen aus Fernost. Diese trifft man überall, auch in Siena, Florenz…

Der Dom San Martino in Lucca:

Bevor man den Domplatz in Pisa erreicht, muss man an mindestens 100 Touristenbuden vorbei. Aber es ist ja nun nicht so, dass nur der Turm schief ist. Auch der Dom ein wenig und die Taufkirche nebenan etwas mehr. Alles ist schief.